Vakuum-Induktionsofen für Zink

Eine spezielle Ausführung des Mittelfrequenz-Induktions-Tiegelofens bietet OTTO JUNKER auch als Vakuum-Induktionsofen an.

Der typischerweise im Bereich von 0,5 bis 200 mbar arbeitende Ofen zeichnet sich durch die konstruktive Besonderheit aus, dass das Vakuum sich nur auf den eigentlichen Schmelzraum beschränkt.

Induktionsspulen mit den Zuführungen für Strom und Kühlwasser liegen außerhalb des Vakuums, frei zugänglich, übersichtlich angeordnet in offener Atmosphäre. Diese Bauweise gewährleistet ein Höchstmaß an Sicherheit für den Ofenbetrieb. Sie vermeidet elektrische Glimmentladungen und bedarf keiner komplexer vakuumdichter Durchführungen für Strom und Kühlwasser. Zusätzlich bedeutet diese Spezialkonstruktion, dass es nie innerhalb eines hermetisch abgeschlossenen Raumes zu dem gefährlichen Aufeinandertreffen von Kühlwasser und flüssigem Metall kommen kann.

Typische Anwendungen für den JUNKER Vakuum-Induktionsofen sind:

  • Kohlenstoffreduktion in Edelstahlschmelzen
  • Desoxidation von  Edelstahlschmelzen
  • Entgasen von Schmelzen
  • Entzinken von Schmelzen

Ein zwischen Ofenspule und Tiegelzustellung angeordnetes Kühlluftsystem schützt den vakuumdichten zylindrischen Ofenmantel vor Überhitzung und ermöglicht gleichzeitig eine einfache Kontrolle des Zustandes der feuerfesten Tiegelzustellung durch laufende Temperaturmessung an den über dem Tiegelumfang verteilten Kühlluftkanälen.

  • OTTO JUNKER GmbH
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