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Montag, 6. August 2018

Strategischer Meilenstein ist gelegt

Bescheidübergabe für Forschungsprojekt NADEA persönlich durch Parlamentarischen Staatssekretär (PSt) Thomas Rachel

Im Zuge der Globalisierung müssen nationale Unternehmen ihre Kompetenzen und Fähigkeiten zunehmend ausbauen, um dem steigenden internationalen Wettbewerbs- und Kostendruck auch in Zukunft standhalten zu können. Die Edelstahlgießerei der Otto Junker GmbH hat sich das Ziel gesetzt, ihre Marktposition als hochinnovatives, technologisches Unternehmen mit neuen Werkstoffentwicklungen zu sichern und weiter auszubauen. Thomas Rachel betonte: „Mit dem Projekt ‚NADEA‘ unterstützen wir als Bundesforschungsministerium die Entwicklung neuartiger Werkstoffe für die additive Fertigung. Das neu gewonnene Wissen wird die Forschung in der Material- und Prozessentwicklung der additiven Fertigung voranbringen. Das ist eine gute Nachricht für den Technologiestandort Deutschland. Diese Förderung wird industrielle Innovationen in der Aachener Region stärken.“

Mit dem Projekt NADEA wird eine Forschungsgemeinschaft geschlossen, mit dem Ziel der Entwicklung eines Duplex-Werkstoffes mit technologischen Eigenschaften, der es ermöglicht, Bauteile wie Pumpen, Armaturen in „Additiven Fertigungsverfahren“ als auch im Gießverfahren für kritische industrielle Anwendungen der Bereiche Chemie, Gas und Öl herzustellen. Das Projektkonsortium besteht aus der AGH University of Science and Technology aus Polen, dem israelischen Forschungsinstitut Technion – Israel Institute of Technology, der KU Leuven aus Belgien sowie vier Partnern aus Deutschland: Access e.V., Fraunhofer Gesellschaft, Oerlikon Metco Europe GmbH und der Otto Junker GmbH.

Drei der deutschen Partner sind zur Bescheidübergabe nach Lammersdorf gereist und nahmen die Fördermittelbescheide persönlich von Herrn PSt Thomas Rachel entgegen, der vom Bürgermeister Hermanns aus Simmerath und Bürgermeister Grüttemeier aus Stolberg begleitet wurde. (Bild 1)

Nach der feierlichen Fördermittelbescheidübergabe nutzten die anwesenden Gäste die Gelegenheit die Otto Junker Edelstahlgießerei aus der Nähe zu begutachten und konnten dabei live den Abguss eines Ringkessel bestaunen. (Bild 2)

Die Edelstahlgießerei richtet bei dem Projekt den Fokus auf die Prozessierbarkeit des neuen Werkstoffes. Dies umfasst die Entwicklung der indus­triellen Fertigungs­abläufe bis hin zur Weiterverarbeitung der Bauteile, sodass am Ende des Projektes die praktische Anwendung und Einsetzbarkeit des Werkstoffes in der Industrie möglich wird. Darüber hinaus begrüßte Thomas Rachel auch die Motivation und Initiative von Dr. Elmar Westhoff, den Gießereistandort in der Eifelregion durch nachhaltige Strategien zu sichern und die Arbeitsplätze vieler Mitarbeiter auch vor dem Hintergrund der dahinterstehenden Familien langfristig zu sichern.

Abschließend überreichte Herr Dr. Westhoff als Andenken ein gegossenes Junker Männchen an PSt Thomas Rachel und versprach eine spannende Entwicklung die mit viel Engagement angegangen wird. (Bild 3)

Auf dem M-ERA.NET Twitter Account ist der Artikel von Herrn Rachel auch verlinkt: https://twitter.com/M_ERA_NET 

Schauen Sie doch einfach mal vorbei und verfolgen den aktuellen Projektstatus. 

 

Unternehmensprofil:

Otto Junker ist der globale Technologie- und Systempartner für die Thermoprozesse vor allem der Aluminium-, Kupfer-, Halbzeug- und Gießereiindustrie sowie europäischer Spezialanbieter für Edelstahl Gussprodukte. An insgesamt 5 Standorten mit circa 700 Mitarbeitern wird jährlich ein Umsatz von 150 Mio. € erwirtschaftet. Alleineigentümer der Otto Junker Gruppe ist die Otto Junker Stiftung.

 

Strategischer Meilenstein ist gelegt
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